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Euro-Marken in den USA

Automobile Geschichte und mehr zum Stöbern
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chief tin cloud
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Euro-Marken in den USA

Beitrag #1 von chief tin cloud » 18.09.2010, 18:18

In den USA wurden von Anfang an auch Autos europäischer Konstruktion gebaut. Sofern sie nicht als Marke behandelt werden finden sie sich hier. Nicht berücksichtigt sind Werke europäischer Hersteller.

American Austin (Butler PA, 1930-34); danach American Bantam (1938-41). A-B hat 1940 den Jeep-Prototypen entwickelt. Für die Serienproduktion war die Firma zu klein.


1906
American Berliet (EAA)

American Berliet (Providence RI, 1906-08) Die vor allem als LKW-Hersteller bekannte französische Firma Berliet baute PKW bis etwa 1938. Vor dem 1. Weltkrieg entstanden teure und repräentative Fahrzeuge. American Berliet wurden bei der American Locomotive Co (ALCo) in Lizenz gebaut. Eine Weiterentwicklung wurde als ALCo verkauft. American Berliet und ALCo gehörten zu den teuersten in den USA hergestellten Automobilen.

American C.G.V. (New York NY 1902-03) Auch C.G.V. (Charron, Girardot & Voigt) war ein renommierter französischer Hersteller. Alle drei Gründer waren Fahrrad- und danach Automobilrennfahrer (für Panhard & Levassor) gewesen. Der (American) C.G.V. hatte eine "Schaufelnase" ähnlich zeitgenössischen Renault ode
r Clément-Bayard, der Wasserkühühler sass aber vor der Vorderachse (beim Renault zwischen Motor und Spiritzwand). Hersteller war Smith & Mabley Co., eigentlich Generalimporteur für europäische Luxuswagen. Danach baute die Firme mit demn S & M Simplex einen eigenen Luxuswagen. Beide waren nur unwesentlich billiger als ein vergleichbarer American Berliet.


American Daimler Van; Karosserie von
Currier Cameron & Co. (EAA)

American Daimler (vgl. American mercedes)


1903 American Darracq (EAA)

American Darracq (Buffalo NY) Die Kensington Automobile Co. verhandelte mit Darracqin Suresnes über eine Lizenzproduktion. Diese kam nicht zustande, nur sehr wenige Fahrzeuge wurden gebaut. Kensington baute kurze Zeit unter eigenem Namen Automobile (mit Schaufelnase), Darracq wurden von einer anderen Firma importiert. Darracq ist ein Vorläufer von Talbot.
American De Dietrich (New York NY) Die Barone de Dietrich verfügten über ein weitgespanntes Industrienetz in der Lorraine und im Elsass. Dazu gehörte auch die Herstellung hochwertiger Automobilen (an einigen war ein junger Ingenieur namens Ettore Bugatti beteiligt). Im Herbst 1903 wurde in New York die de Dietrich Automobile Co. gegründet. Eine Lizenzproduktion kam nicht zustande.
American De Dion (Brooklyn NY, 1900-1901) De Dion-Bouton war einer der ältesten Autobauer überhaupt und weltgrösster dazu. Deren 1- und 2-Zylindermotorten wurden von über 200 Automobilfirmen weltweit verwendet (darunter Pierce). Die Fahrzeuge waren preisgünstig und unterhaltsfreundlich; mehrere US-Firmen importierten sie. Nur die De Dion-Bouton Motorette Co. stellte sie kurze Zeit in Lizenz her.

American F.I.A.T. (Poughkeepsie NJ, 1910-1918) Die Fabricca Italiana Automobili Torino - oder eben F.I.A.T. - stellte ein umfassendes Programm an Personen- und Nutzfahrzeugen aller Klassen her. Die Fiat Automobile Co. stellte deren teuerste PKW in Lizenz her. Anders als bei anderen Lizernznehmern beteiligte sich F.I.A.T. an der Firma und übernahm sie 1917 ganz. In der Folge des 1. Weltkrieges kam es zu immer grösseren Lieferengpässen für Teile und Komponenten sodass die Produktion 1918 aufgegeben wurde. Das Werk wurde von Duesenberg gekauft welche dort LKW- und Flugzeugmotoren für die Entente (die Allianz gegen den Kaiser) produzierte ehe deren eigenes Werk in Elizabeth NJ fertiggestellt wurde. Es wurde erst 2001 plattgemacht um Platz für einen McDonald zu schaffen...
(American) Mathis ()
American Mathis, Inc.


1906 American Mercedes 45 HP 7-pass. Touring (EAA)


American Mercedes (Long Island City NY, 1905-1907) Der wahrscheinlich erste US-Amerikaner überhaupt, der ein Automobil zu sehen bekam, war William Steinway, der Besitzer der gleichnamigen Piano-Fabrik. Er konnte 1888 einen Blick in Gottlieb Daimlers Werkstatt in Cannstatt werfen. Er muss ziemlich beeindruckt gewesen sein denn er handelte sofort Lizenzen für Motoren und ganze Fahrzeuge aus. Anfangs produzierte Steinways Daimler Automobile Co. in Hartford CN nur Motoren. Er starb 1896 und seine Erben reorganisierten die Firma als
Daimler Manufacturing Co. in Long Island City. Es entstanden anfangs Nutzfahrzeuge. Das erste und einzige PKW-Modell war ein exakter Nachbau des deutschen Mercedes und eines der teuersten Autos in den USA. Die Produktion wurde nach einem verheerenden Brand im Werk nicht wieder aufgenommen.
American Mors (St. Louis MO)


American Napier

Benz Spirit (
Columbus OH, 1900) Die Columbus Automobile Co. fertigte einige Benz-Zweisitzer in Lizenz aber mit einer selber entwickelten Lenkung.

Nash-Healey
Arnolt-Bristol
Modex-Mondial
Nash / Hudson / AMC Metropolitan
Die Bodengruppe samt 1400 ccm-4-Zylinder stammte von Austin, die Karosserie wurde in GB gepresst.
Rolls-Royce

Bild Bild

ASK THE MAN WHO OWNS ONE
Besser geht's nicht.
:baum:

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