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Chevrolet Teil 3 (1924-40)

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chief tin cloud
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Chevrolet Teil 3 (1924-40)

Beitrag #1 von chief tin cloud » 06.11.2011, 21:03

Wir fahren fort mit dem 3. Teil der Geschichte von Chevrolet und erfahren wie die Marke mit dem "Bow-Tie" ihren guten Ruf wieder herstellte und sogar Ford als grössten US-Hersteller ablöste, was es mit den Modellen National, Master ?????????

Zuletzt wurde berichtet wie Chevrolet mit dem Copper Cooled verantwortlich war für das bis anhin grösste Desaster in einer Autofabrik (es sollte bald anderswo grössere geben). Das Geschäft ging seinen gewohnten Gang. Notgedrungen war Chevrolet für 1924 zu einer Ein-Modellpolitik zurückgekehrt und konnte, weil man nicht völlig auf den Copper Cooled gesetzt hatte ein vollständiges Programm anbieten. Klar war aber auch, dass der 1924er Superior Series F sich kaum vom Vorgänger B unterschied:
Der Vierzylinder- ohv-Motor (170.9 ci = 2801 ccm, 26 HP @ 2000/min) wurde unverändert in ein ebenso wenig geändertes Chassis mit einem Radstand von 103 Zoll (2616 mm)
eingebaut. Dreiganggetriebe und Konuskupplung wurden ebenfalls beibehalten, hingegen wurden im Laufe des Modelljahres die Vorderachse überarbeitet und die Aussenbandbremsen (auf die Hinterräder wirkend) erhielten Bremsstäbe anstelle der Kabel.

Neu waren ein Coach (2-door Sedan) und ein 4-sitziges Coupé als Ergänzung zum 2-sitzigen erhältlich. Dieses Coupé, der Sedan und der Touring waren auch als technisch identische Deluxe Modelle mit besserer Ausstattung und zu ca. 30% höheren Preisen erhältlich.
Der Roadster und vor allem die geschlossenen Aufbauten wurden massiv günstiger, zweifellos eine Folge des "Essex"-Effekts. Diese Tochterfirma von Hudson,
im gleichen Marktsegment angesiedelt wie Ford und Chevrolet, hatte nämlich damit begonnen, Sedan und Coupé zu Kampfpreisen anzubieten (teilweise sogar günstiger als offene Varianten) und war vom Erfolg überrannt worden. Kein Wunder, wollte sich Chevrolet auch ein Stück vom Kuchen abschneiden...
Chevrolet eröffnete ein neues Werk in Norwood OH. Der Absatz sank von ca. 323'000 Fahrzeugen im Vorjahr auf ca. 265'000 (Modelljahr August 1922 bis August 1923).
Auch 1925 brachte wenig äusserliche Änderungen. Motorblock und Kurbelwelle wurden überarbeitet ohne dass sich die nominale Leistung veränderte. Die Konuskupplung wurde von einer Trockenscheibenkupplung abgelöst und es gab neue Halbelliptik-Federn.
Eine Fabrik in Bloomfield NJ wurde gekauft. Trotz verkürztem Modelljahr (Januar bis August 1925) konnten über 300'000 Chevys verkauft werden.
Der Superior Series V erhielt einen mit Keilriemen betriebenen Generator und eine Ölpumpe mit Nockenwellenantrieb. Ausserdem wurden die Bremsen verbessert und es gab einen modischen Landau Sedan mit flschen "Sturmbügeln" hinten seitlich am Dach. Erstmals gab es eine Stange zwischen den Scheinwerfern und ebenfalls
erstmals fanden sich Weisswandreifen in der Zubehörliste. Serie K lief von Mitte 1926 bis Anfang 1927 und verkaufte sich fast 548'000 Mal.

1929 – Neuer Sechs-Zylinder-Motor wird vorgestellt und als „Sechs zum Preis von vieren“ vermarktet. Seine Zylinderkopfschrauben brachten dem Motor den Spitznamen „Stovebolt“ ein – ein Begriff, der Chevrolets Stärke und Langlebigkeit symbolisieren sollte.
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