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Continental (1956-60)

Wissenswertes über Ford USA
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chief tin cloud
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Continental (1956-60)

Beitrag #1 von chief tin cloud » 21.09.2010, 14:28



Die Marke Continental (1956-60)

Der Lincoln Continental von 1939-48 blieb auch nach seiner Produktionseinstellung im Gedächtnis haften und Ford wurde immer wieder angefragt ob es denn keine Neuauflage gebe. Tatsächlich befasste sich das Lincoln-Designstudio mehrfach mit Entwürfen.

Im Ford-Konzern gab es nach dem Tod von Edsel (1943) und Henry Ford (1946) einen lähmenden Machtkampf den Henry Ford II schliesslich für sich entschied.



Letztlich scheiterte ein neues Projekt an den Finanzen. Im Zuge einer Konzernumstrukturierung und nachdem Ford eiskalt erwischt worden war von der 53er Dream Car Offensive von GM (Cadillac Eldorado, Buick Skylark, Oldsmobile Fiesta) und Packard (Caribbean) wurde ein neuer Continental eingeplant.

13 Entwürfe wurden begutachtet. Gewäht wurde schliesslich der hausinterne der Special Products Division unter Willim Clay Ford.

Im Hinblick auf die kommende Marke Edsel (auf 1958) bildete Ford neu die Lincoln-Continental-Division. Der Continental Mark II sollte als neue Marke und nicht bloß als Modell eingeführt werden.

Und er sollte jeden erdenklichen Luxus bieten. Die Karosserie hatte keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem Lincoln und war von Hand gebaut. Das eigens entwickelte hydraulisch versenkbare Hardtop entfiel aus Kostengründen (und erschien 1957-59 im Ford Galaxie 500 Skyliner Retractable - der einzige Grund für dessen Existenz). Verwendet wurden Lincoln-Motoren, die aufwendig nachbearbeitet wurden. Die Baujahre 1956 und 57 lassen sich praktisch nur anhand der Chassis-Nummern unterscheiden.










Mit 10'000 $ kostete ein Continental Mark II locker ein Drittel mehr als ein Cadillac Eldorado und bewegte sich in Rolls-Royce-Territorium.

Wer sich unbedingt einen offenen Mark II gönnen wollte, der konnte das. Zumindest theoretisch. Drei Exemplare liess Ford im Werk umbauen (Karosseriearbeiten extern). Und die alteingesessenen Karossiers Derham und Hess & Eisenhardt waren gerne bereit, zu einem angemessenen Preis ein Convertible zu liefern. Angemessen fanden sie 18'000 $. Von den drei Werksaufträgen existieren noch zwei Fahrzeuge. Dies ist einer davon:




Gemäß "Standard Catalogue of American Automobiles" waren diese drei Cabrios so etwas wie Prototypen für eine geplante Ausdehnung der Reihe. Ein Sedan auf gleicher Basis war ebenfalls geplant.

Hier ein (englischer) Link zur Entstehung des Mark II.
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